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Stipendium

Der Wissenschafts- und Forschungsförderungsverein "Verfahrenstechnische Maschinen e.V" vergibt einmal pro Semester ein Stipendium im Rahmen einer Abschlussarbeit.

Nähere Information für Sie hier.

Optimierung der Probenahme von Partikeln während der Flammen-Spray-Pyrolyse mittels eine Hole-in-Tube-Sonde

Optimierung der Probenahme von Partikeln während der Flammen-Spray-Pyrolyse mittels eine Hole-in-Tube-Sonde
Typ:Masterarbeit
Datum:nach Absprache
Betreuer:

M.Sc. Mira Klinge

Die Flammen-Spray-Pyrolyse (FSP) ist ein Gasphasenprozess zur Herstellung von Nanopartikeln mit gezielten Eigenschaften. Dazu wird eine Lösung mit Metallionen (Precursor) in einer sauerstoffreiche Methanflamme zerstäubt. Die Ionen oxidieren, erste Partikel entstehen, wachsen an und bilden miteinander Agglomerate. Dieser Wachstumsprozess ist bisher noch nicht ausführlich untersucht worden, aber er ist maßgeblich für das Endprodukt.

Deshalb sollen Partikel mittels einer Sonde aus der Flamme extrahiert werden um sie dann zu charakterisieren. Bei der Sonde handelt es sich um ein Hole-in-Tube-Modell: durch ein dünnwandiges Keramikrohr mit einer kleinen Bohrung wird Stickstoff geführt. So entsteht an der Bohrung ein Unterdruck, durch den die Partikel aus der Flamme eingezogen werden. Hier muss das richtige Verhältnis aus Zu- und Absaugvolumenstrom gefunden werden. Die Partikel können in unterschiedlichen Abständen vom Brennerboden aus der Flamme gezogen und dann entweder auf einem Filter oder durch einen Impaktor abgeschieden werden.

Danach kann die Charakterisierung mittels Röntgenkleinwinkelstreuung (SAXS), Transmissionselektronenmikroskopie oder dynamischer Lichtstreuung erfolgen.

Abbildung 1: links: schematische Darstellung der FSP; rechts: Bauteile des Brenners

 

 

Kontakt:              M.Sc. Mira Klinge

Tel.: 0721/608-44141

E-Mail: mira.klinge∂kit.edu

Gebäude 30.48 (MZE), Raum 115 (1.OG)