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Zielgerichtete Deposition von Nanopartikeln in ein Air-Liqiud-Interface

Zielgerichtete Deposition von Nanopartikeln in ein Air-Liqiud-Interface
Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Harald Wiegand

Die Nanotechnologie wird in zahlreichen Produkten, Verfahren und Anwendungen eingesetzt. Dabei tritt sie beabsichtigt oder ungewollt in den verschiedensten Modifikationen in der Gas- und Flüssigphase auf. Großes Potential wird Air-Liquid-Interface-Systemen bei der Überführung von Nanoaerosolen in Flüssigkeit zugesprochen. Diese Methode kommt aus der Nanotoxikologie und stellt eine realistische in vitro (im Reagenzglas) Methode zur Beaufschlagung von beispielsweise menschlichen Zellkulturen mit lungengängigen Partikeln dar. Ebenso können mit einem ALI-Abscheider-System Dispersionen mit exakt bekannter Partikelgrößenverteilung und Partikelkonzentration erzeugt werden. Diese werden für die Erforschung von Agglomeration oder Partikelzerfall in Flüssigkeit verwendet. Auch für die Untersuchung der Einflüsse löslicher Partikelbestandteile auf Oberflächenfilter ist eine exakte Dosierung der angeleiferten Partikel notwendig.
Der Schwerpunkt dieses Projektes liegt in der Entwicklung eines elektrostatischen Abscheiders mit integriertem ALI und effektiver sowie genau bekannter Abscheideleistung. Nach wie vor sind die Bestimmung der verabreichten Partikeldosis und die Realisierung eines höchst effektiven Partikeltransports in die Flüssigkeit nicht zufriedenstellend gelöst. Die speziellen Anforderungen im Rahmen dieses Forschungsprojekts werfen ebenso Fragen bei der optimalen Gestaltung der Messtechnik (leitfähigkeitsbasierte Abscheideratenmessung) sowie der Aerosolkonditionierung auf. Ziel dieser Arbeit ist die Konstruktion und Erprobung eines elektrostatischen Querstromabscheiders mit effektiver und genau bekannter Partikelabscheideraten in Abhängigkeit der Betriebsparameter.