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Infobox 4542

Vergleich zweier Stoffsysteme in Bezug auf die Stabilität und Tropfengröße von W/O Nanoemulsionen

Vergleich zweier Stoffsysteme in Bezug auf die Stabilität und Tropfengröße von W/O Nanoemulsionen
type:Bachelorarbeit
tutor:

M. Sc. Kirsten Ullmann

Vergleich zweier Stoffsysteme in Bezug auf die Stabilität und Tropfengröße von W/O Nanoemulsionen

Typ: Bachelorarbeit
Art der Arbeit: experimentell
Datum: ab sofort

Motivation

Die Motivation der Arbeit liegt in der Krebstherapie: Zur Behandlung von Tumoren soll der Wirkstoff über die Blutbahn zum Ziel transportiert werden. Um den vorzeitigen Abbau zu verhindern, wird der Wirkstoff in künstlich hergestellten Liposomen eingekapselt. Die Liposomen werden aus Wasser-in-Öl Emulsionen hergestellt, sodass eine Charakterisierung der W/O-Emulsionen von großem Interesse ist.

                                                    

Abbildung 1: Schematische Darstellung eines Liposoms: Die hydrophilen Kopfgruppen richten sich nach Innen zur wässsrigen Phase (Wirkstoff) aus. Eine zweite Schicht Phospholipide richtet die Kopfgruppen nach Außen und bildet die Bischicht.

Aufgabenstellung

Bisherige Versuche haben gezeigt, dass bestimmte Stoffgruppen stabiliere W/O Nanoemulsionen erzeugen als andere bisher bekannte Stoffsysteme. In dieser Arbeit sollen zwei unterschiedliche Stoffe in Bezug auf die Stabilität und Tropfengröße der hergestellten Emulsionen untersucht und miteinander verglichen werden. Neben der Charakterisierung der hergestellten Emulsion soll auch die Langzeitstabilität überprüft werden. Die Messungen erfolgen mit der Dynamic Light Scattering Methode. Weitere Messmethoden sind möglich. Darüber hinaus erfolgen im nächsten Schritt Messungen zum Transferverhalten der Tröpfchen zur Herstellung der Liposome bzw. die erreichte Einkapselungseffizienz.

                                            

Abbildung 2: Schematische Darstellung einer Wasser-in-Öl Emulsion direkt nach der Herstellung und nach einigen Stunden/Tagen. Die Tröpfchen koaleszieren und vergrößern sich dadurch. Die Wassertröpfchen sind von Phospholipiden umschlossen, welche als Stabilisatoren dienen. Die Kopfgruppen sind dabei nach Innen gerichtet.

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der experimentellen Durchführung, wobei Art und Umfang der Arbeit auf die persönlichen Interessen und Ideen angepasst werden können. Wenn Du Fragen zum Thema oder Interesse an der Abschlussarbeit hast, kannst Du mir gerne eine E-Mail schreiben und wir setzten uns mal zusammen.

Kontakt:

M. Sc. Kirsten Ullmann
Geb. 30.70, Raum 207
Tel.: 0721 608 42353
Mail: kirsten ullmannMdp9∂kit edu