Institut für Mechanische Verfahrenstechnik und Mechanik

Forschung in der Arbeitsgruppe Verfahrenstechnische Maschinen

Die Arbeitsgruppe "Verfahrenstechnische Maschinen" beschäftigt sich mit dem Verhalten von Suspensionen in verfahrenstechnischen Maschinen und Apparaten. Der Fokus liegt in der Erforschung von Auslegungsgrundsätzen für Prozessanlagen als auch auf den Verarbeitungsprozessen für feinste Partikeln. Die folgenden Prozesse gehören in diesen Themenbereich der Mechanischen Verfahrenstechnik: Fest-Flüssig-Trennung, Dispergierung und Zerkleinerung.

Im Zentrum der Forschungstätigkeiten liegt die Verarbeitung von feinsten, nanoskaligen Partikeln und Partikelkonfigurationen in industriellen Prozessen und für entsprechende Produkte. Deren Eigenschaften hängen entscheidend von der enorm großen spezifischen Oberfläche - im Vergleich zu gröberen Materialien - ab. Die Oberflächenkräfte determinieren das Materialverhalten in flüssigen Umgebungen in chemischen Prozessen. Die Oberflächeneffekte werden im Vergleich zu größeren Skalen untersucht.

Zu diesem Zweck müssen auch Charakterisierungstechniken und Modelle auf Basis bestehender Techniken weiterentwickelt oder neuwentwickelt werden. Speziell mit modernen Charakterisierungsmethoden wie z.B. NMR (Nuklear-Magnetische Resonanz) oder SAXS (Röntgenkleinwinkelstreuung) können Rohdaten für die Modellbildung und numerische Simulation der Prozesse aufgenommen werden.

 

Schwerpunkte der Forschung bilden

  • die Mechanische Flüssigkeitsabtrennung,

  • spezielle Messtechniken für Partikeln und Agglomerate in Suspensionen

  • und Anwendungen der Kernmagnetischen Resonanz auf Fragestellungen des Ingenieurwesens.